Sardinien

Sardinien bietet einige der schönsten Strände Europas, spektakuläre Landschaft und hervorragendes Essen! Die größte Insel im Mittelmeer ist derart vielfältig, dass sie sowohl sonnenhungrige Entspannungsurlauber als auch Einsamkeit suchende Aktivsportler glücklich machen kann. 

Wie lange reisen?

Vermutlich lassen sich Wochen und Monate auf Sardinien verbringen. Aber schon ein paar Tage reichen, um die europäische Karibik zu genießen. Für eine kleine Rundreise durch den Norden oder den Süden der Insel sollte es mindestens eine Woche sein, besser zwei.

Wohin reisen?

Meine Highlights in Sardinien finden sich nicht nur an der Küste: Zwar finden sich auf der Insel einige der schönsten Strände Europas – und wer mit dem Segelboot etwa durchs Maddalena-Archipel im Nordosten der Insel oder entlang der Küste des Golfo di Orosei fährt, fühlt sich fast wie in der Karibik. Doch die Insel ist nicht nur ein Paradies für Sonnenanbeter. Die bergige Inselmitte bietet unzählige wunderschöne Wanderwege, zum Beispiel in eine der tiefsten Schluchten Europas. Die Stärkung danach gibt’s bei einer üppigen italienischen – nein, sardischen! – Mahlzeit. Archäologisch-Interessierte bekommen in den vielen alten Nuraghensiedlungen und -Ruinen einen Einblick in eine der ältesten Kulturen Europas. Und wer gerne Lost-Places erkundet, findet an der Costa Miniera im Südwesten der Insel zauberhaft vor sich hin rostende Industriedenkmäler. 

Wie reisen?

Wer nicht einen ganzen Tag Auto- und Fährfahrt aus Deutschland auf sich nehmen will, kann auf Sardinien drei Flughäfen anfliegen, zu denen es auch aus Deutschland (zumindest in der Sommersaison) viele bequeme Direktverbindungen gibt: Olbia im Nordosten, Alghero im Nordwesten und Cagliari im Süden der Insel. Weiter geht’s dann am praktischsten mit dem Mietwagen – unabhängig von starren Bus-und Bahn-Fahrplänen. Zum Pflichtprogramm sollte aber auch ein Bootsausflug entlang der Küste gehören!

Meine Reiserouten

Ich war bereits fünfmal auf Sardinien – und jedes Mal begeistert: im Juni 2017 für zehn Tage im Norden (mit dem Auto ab Olbia), im Juni 2019 für neun Tage im Südwesten (mit dem Auto ab Cagliari), im September 2020 für zwölf Tage im Osten der Insel (mit dem Auto ab Olbia), im Juni 2022 für elf Tage einmal quer über die Insel, mit dem Auto von Olbia nach Cagliari und im September 2023 wieder vor allem in der Inselmitte und im Südwesten (mit dem Auto von Cagliari nach Olbia). 

 

  • Sardinien - der Osten
    Sardinien – der Osten

    Die höchsten Berggipfel Sardiniens, die niedlichsten Esel, die entlegensten Bergdörfer – was soll der Osten der Insel noch bereit halten? Ach ja: das erhebende Gefühl, sich nach einer schweißtreibenden Wanderung über hunderte Meter hohe Klippen einen Traumstrand zu verdienen!

  • Ulassai
    Ulassai

    Das Meer ist noch in Sicht aber die Touristenmassen weit weg: Nach Ulassai kommt, wer ungestört in der Ogliastra wandern oder klettern möchte. Allerdings sind Weinberge auch Berge – und das Anbaugebiet von Sardiniens typischem Cannonau-Rotwein definitiv einen Absacker wert.

  • Trenino Verde
    Trenino Verde

    Ein Blick auf die schiefen und alles andere als ebenen Schienen verrät: Das wird eine langsame, holprige Fahrt. Aber mit der passenden, wie aus dem Miniaturwunderland entsprungenen Lok und zwei gut gefederten Waggons aus den 50er Jahren wird daraus ein entspannter Tagesausflug voller grandioser Ausblicke, skurriler Momente und entschleunigender Gondelei durch die fantastische Berglandschaft der ...

  • Golf von Orosei
    Golf von Orosei

    Der Golf von Orosei wartet mit glasklarem türkisblauem Wasser auf, einer spektakulären Felsküste voller Grotten und Höhlen und weißen Traumstränden. Ein hervorragendes Ziel für einen Tagesausflug mit dem Boot! Die schönsten Flecken an der Ostküste Sardiniens sind nicht mit dem Auto erreichbar, sondern nur über das Wasser – oder nach schweißtreibenden Wanderungen. Einsamkeit sucht man ...

  • Gennargentu-Gebirge
    Gennargentu-Gebirge

    Wer seine Strandschlappen gegen Trekkingschuhe tauscht, findet im Osten Sardiniens ein Outdoor-Paradies! Neben beliebten (Halb-)Tageswanderungen zu tiefen Schluchten oder uralten Siedlungen führen höchst spärlich markierte Wege auch zu entlegenen Flecken des Gennargentu-Massivs. Und auf einem Stausee lassen sich die Felswände sogar per Paddelboot bestaunen.


  • Sardinien - der Südwesten
    Sardinien – der Südwesten

    Im Südwesten zeigt Sardinien seine rauere, wildere Seite. Weg vom Costa-Smeralda-Jetset finden sich aber auch hier wahre Traumstrände – gepaart mit hübschen Wandergebieten und mittelalterlichen Städten.

  • Grotta di Santa Barbara
    Grotta di Santa Barbara

    Da donnert der Minenarbeiter 1952 nichtsahnend seinen Presslufthammer in den Fels, schwupps hat er eine der ältesten Höhlen der Welt entdeckt. Selbstverständlich bekommt sie den Namen der Schutzpatronin der Bergleute, der Heiligen Barbara. Weise ausnahmsweise auch die Entscheidung der Minengesellschaft, hier kein weiteres Dynamit in die Wände zu stecken…

  • Galleria Henry
    Galleria Henry

    Ob die Minen-Lokführer hin und wieder ein bisschen langsamer gefahren sind, um den Ausblick zu genießen? Immer wieder verlässt die knapp einen Kilometer lange Strecke durch den Henry-Stollen im Südwesten Sardiniens die Klippen und führt hinaus auf Fels-Balkone. 50 Meter über dem Meer gibt es eine fantastische Aussicht!

  • Porto Flavia
    Porto Flavia

    Diese 100 Jahre alte Hafenanlage bietet nicht nur einen fantastischen Blick über das türkisblaue Meer der Costa Verde. Sie ist auch ein besonderes Stück Industriegeschichte im Südwesten Sardiniens.

  • Grotta di Su Mannau
    Grotta di Su Mannau

    Sardinien hat einen Schatz im Keller: riesige unterirdische Säle, kristallklare Seen und Tropfsteinformationen, wohin das Auge schaut – die Grotta di Su Mannau ist eine Höhle wie eine Kathedrale!

  • Giara di Gesturi
    Giara di Gesturi

    Auf dieser von Korkeichen bewachsenen Hochebene leben einzigartige Wildpferde! Bei einer Wanderung vorbei an duftenden Wildblumen und Kräutern zu einem der flachen Teiche bietet sich die beste Gelegenheit, einige der nur auf Sardinien vorkommenden cavallini zu sehen. 

  • Cagliari
    Cagliari

    Die Hauptstadt Sardiniens bringt alles mit, was es für einen gelungenen Kurztrip braucht: eine mittelalterliche Festung mit der beeindruckendsten Kirche der Insel, einen weitläufigen und hervorragend erreichbaren Hausstrand, ein quirliges Bar- und Restaurantviertel und eine abwechslungsreiche Umgebung für schöne Tagesausflüge.


  • Sardinien - der Norden
    Sardinien – der Norden

    Willkommen in Schickimicki-Sardinien! Zwischen Olbia und Alghero erstrecken sich die meist-besuchten Strände der Insel und an der exklusiven Costa Smeralda sonnen sich die (Schönen und) Reichen. Doch zum Glück lässt die Küste noch Platz für eigene Entdeckungen, zum Beispiel auf den Inseln des zauberhaften Maddalena-Archipels. Und auch Wanderer und Kulturliebhaber finden im Norden der Insel ...

  • La Maddalena-Archipel
    La Maddalena-Archipel

    Die Inselgruppe im Nordosten Sardiniens ist ein traumhaftes Segelrevier! Tagesausflüge ab Palau führen an der Küste entlang zu Schnorchelrevieren mit glasklarem Wasser. Im flachen türkisblauen Meer vor Anker zu gehen oder sich den warmen Wind ins Gesicht pusten zu lassen ist Erholung pur.

  • Alghero
    Alghero

    Alghero sieht aus und fühlt sich fast so an wie Barcelona – nur in klein. Kein Wunder: Die Stadt war ab dem 14. Jahrhundert für etwa 350 Jahre ein katalanische Kolonie! In der Umgebung finden sich viele Top-Strände Sardiniens. Und in der quirligen Altstadt voller guter Restaurants, Bars und hübscher Geschäfte kingt der Abend am ...

 

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