Mesa Verde

Mesa Verde ist der einzige Nationalpark der USA, in dem nicht die Natur, sondern eine Kultur geschützt wird. Zu Recht: Die mehr als 700 Jahre alten Höhlensiedlungen der prä-kolumbischen Anasazi-Kultur sind eine architektonische Meisterleistung!

Four Corners

Zur selben Zeit in vier US-Bundesstaaten zu stehen, könnte einfach als (wenn auch nicht besonders lustiger) Zeitvertreib auf einer langen Autofahrt zwischen New Mexico, Arizona, Colorado und Utah durchgehen. Stattdessen wird man nur von einem grimmigen Navajo abkassiert, bevor man das lieblos betonierte Four-Corners-Monument betritt. Jede Autobahnraststätte hat mehr Charme.

Monument Valley

Monument Valley ist die Wildwest-Kulisse schlechthin. Die Gegend mit ihrem roten Sandboden und den charakteristischen Felsformationen ist in unzähligen Filmen verewigt – was der Grund sein dürfte, warum bei einem Ausritt sofort ein Cowboy- und Indianer-Gefühl aufkommt. Wenn man nicht gerade in einen Sandsturm gerät…

Glen Canyon Dam

Eine der höchsten Talsperren der USA staut den zweitgrößten See des Landes. Nach Entstehung des Lake Powell liegt zwar ein großer Teil des Canyons unter Wasser. Für Angler und Wassersportler ist aber ein wahres Paradies entstanden. Wer lieber die graue Betonwand bestaunt, kann das am besten von der mit 213 Metern zweithöchsten Stahlbogenbrücke der USA.

Bryce Canyon

Ein Nationalpark wie ein versteinerter Zauberwald: Kalte Winter und feuchte, heiße Sommer haben tausende bizarre Felssäulen entstehen lassen, in denen sich sich rote, orangefarbene, gelbe und weiße Schichten übereinander türmen. Dazwischen gibt es viele Wanderwege, bei denen jede Wegbiegung neue, umwerfende Perspektiven bietet.

Bonneville

Willkommen am schnellsten Ort der Welt! In der blendend-weißen Salzwüste stellen waghalsige Auto-Freaks in selbstgebauten Raketenautos Geschwindigkeitsrekorde auf. Wenn nicht gerade ein Rennen ausgetragen wird, deutet allerdings nicht auf diesen außergewöhnlichen Ort hin.

Salt Lake City

Die Hauptstadt der Mormonen dürfte die langweiligste Stadt der USA sein. Wo selbst Bier nur auf Sparflamme verkauft wird, hat der namensgebende Salzsee wohl auch das letzte Fünkchen Lebenswertes ausgetrocknet.

Canyonlands

Dieser Nationalpark beweist, dass ein Canyon nicht einfach nur ein Riss durch eine flache Ebene ist. Die beiden Flüsse Green- und Colorado River haben in Jahrmillionen eine Landschaft geformt, in der farbenprächtige Gesteinsschichten an steilen Felskanten zum Vorschein kommen, weitläufige Plateaus plötzlich von tiefen Rissen durchzogen werden und man durch massive Felsbögen sensationelle Aussichten auf Täler und Krater hat, die selbst wiederum von spektakulären Terrassen, Höhlen und Schluchten geprägt werden.

Arches

Majestätische Felsbögen, die Wind und Wetter über Jahrtausende erschaffen haben, ziehen heute Wanderer und Naturfotografen an. Das Schauspiel ist am beeindruckendsten, wenn bei Sonnenuntergang die roten Felsen plötzlich scheinbar zu leuchten beginnen.

Maroon Bells

Sie gelten als meist-fotografierte Berggipfel der USA. Kein Wunder: Die Maroon Bells liegen derart idyllisch in den Rocky Mountains, dass man schon ein ziemlich gleichgültiger Wanderer sein muss, um die grandiosen Panoramen nicht festhalten zu wollen.