Krüger Nationalpark
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Kein anderer Nationalpark Südafrikas ist berühmter. Kein anderer wird so oft besucht. Und in keinem anderen habe ich so viele Tiere gesehen wie im Kruger Nationalpark. Big Five? Check!

Gleich hinter dem Eingang an der Crocodile Bridge empfängt uns der erste Büffel und an den ausgeschilderten Hippo Pools grasen und fläzen sich tatsächlich einige Flusspferde. Die Sonne hat sich hinter dicken Wolken versteckt – was gut ist, weil es dann nicht so heiß ist, dass sich viele Tiere im Schatten verstecken. Regen ist aber keiner in Sicht und das ist schlecht für den Park. Es ist viel zu trocken: Verdörrte Wiesen, Sträucher und Bäume machen die Landschaft eher grau als grün. Ohne Blätter fehlt vielen Tieren die Nahrung und so mussten Ranger im Park in den Wochen zuvor bereits einige Nashörner und Flusspferde töten, damit wenigstens für die verbliebenen genug Nahrung zum Überleben bleibt.

Weniger Blätter an den Bäumen und Büschen bedeutet aber auch weniger Möglichkeiten für die Tiere, sich zu verstecken! Die beste Taktik zur Sichtung ist, den vielen Safari-Jeeps zu folgen. Denn die haben erfahrene Guides an Bord, die wissen, wo sie suchen müssen. Und wenn so ein Jeep anhält und ein Dutzend Touristen darauf aufgeregt in eine Richtung schaut, stellen wir uns einfach daneben und haben auch schnell das nächste Tier im Blick! So wird zwar das Erlebnis geschmälert, es selbst entdeckt zu haben. Aber das hatten wir ja bereits im Hluhluwe-iMfolozi Park…

Beim Sunset-Drive am späten Nachmittag sitzen wir mit mindestens 20 anderen Touristen auf einem Sarafi-Truck. Büsche lassen sich aus dieser Position locker überblicken – logisch, dass eingefleischte Safari-Fans auf diese Art der Fortbewegung setzen. Zumal der Fahrer auch auf Wegen fahren darf, die für den normalen Autoverkehr im Park gesperrt sind! Die Nacht bricht an. Damit beginnt ein weiterer spannender Teil der Fahrt, denn nach Sonnenuntergang darf man ebenfalls nicht mehr mit dem eigenen Auto unterwegs sein. Weniger Verkehr – dadurch sollten sich auch die Tiere weniger gestört fühlen, die wir jetzt aber doch ganz gerne zu Gesicht bekommen würden…

Sie sind unbestritten die Könige des Parks: Ein Rudel junger Löwen bei der Revierinspektion.

Vier starke Scheinwerfer leuchten in die Dunkelheit. Ein Rascheln, eine Bewegung und schon stoppt der Fahrer. Ist tagsüber auf den Safari-Trucks die Devise „Wer hat das längste Tele-Objektiv?“ geht es nun offensichtlich um die stärkste „Taschenlampe“ (wobei man wohl eher von Monsterstrahlern sprechen sollte). Ob die Tiere das nicht abschreckt? Offenbar nicht. Wir hatten schon fast aufgegeben, da tauchen direkt vor uns auf der Straße vier große Löwenmännchen auf! Sie lassen sich weder von den Lampen stören, deren Lichtstrahlen allesamt auf sie gerichtet sind, noch vom hektischen Blitzen der Fotoapparate. Seelenruhig marschieren sie einer nach dem anderen nur wenige Meter von uns entfernt vorbei: Die Straße ist ihr Laufsteg, auf dem sie stolz und erhaben ihre prächtigen Mähnen präsentieren. Was für ein Anblick! Die Vierer-Gang lebe in dem Gebiet, erklärt unser Fahrer. Um diese Zeit kontrollieren sie ihr Revier. Wow!

Das Lower Sabie Camp ist nicht vergleichbar mit der Lodge im Hluhluwe-iMfolozi Park. Hier gibt es alles: Ein großes Restaurant (mit tollem Blick über den Fluss), Geschäfte, einen Waschsalon und sogar eine Tankstelle. Unser „Safari Tent“ (60EUR/Nacht) ist nicht ganz so luxuriös wie im Park zuvor aber immer noch hervorragend ausgestattet! Nur, dass der Kühlschrank auf der Veranda steht – und nicht nur mit einem dicken Schloss, sondern auch mit einem starken Gitter vor ungebetenen Gästen geschützt werden muss…

Die Nacht ist wieder kurz. Wir haben erneut einen Morning Walk gebucht und quälen uns um 3:45 Uhr aus dem Bett. Diesmal ist unsere Gruppe etwas größer: Zu acht plus zwei Rangern machen wir uns auf den Weg. Neben Blumen, Pflanzen und kleineren Tieren lässt sich ein Nashorn in der Ferne blicken und ein einsamer Büffel-Bulle. Vor dem sollten wir uns in Acht nehmen, erklärt der Ranger. Weil Büffel eigentlich Herdentiere sind, zeigen sich Einzelgänger schnell aggressiv – Angriff ist die beste Verteidigung.

Morning Walk: Der linke Büffel ist schon länger tot – vor dem rechten nehmen wir uns besser in Acht…

Wir fahren wieder den ganzen Tag durch den Park und entdecken weitere Wildkatzen! War das ein Leopard, der da schnell im Busch verschwindet, als wir näher kommen? Oder doch ein Gepard? Auf den ersten Blick haben wir den Unterschied noch nicht raus. Die schlankeren Geparden haben schwarze Streifen im Gesicht, wie wir später genauer beobachten können, kurz vor dem Satara Camp (kleine Rundhütte mit Bad 80 EUR/Nacht).

Links eine Löwin, rechts ein Nashorn. Es wirkt schon fast surreal: Im Vergleich zum Hluhluwe-iMfolozi Park sehen wir im Kruger viel mehr Tiere. Dafür ist die Landschaft weniger abwechslungsreich. Nur an der Grenze zu Mosambik wird es bergiger – und grüner.

Festmahl für Geparden: Eine gefangene Antilope und alle Safari-Touris flippen aus!

Auch am nächsten Morgen ist es weiter bewölkt und leicht regnerisch. Doch aus unserem Plan, den Park auf schnellstem Weg zu verlassen, um mehr Zeit für den Blyde River Canyon zu haben, wird nichts: Auf der Hauptstraße geht plötzlich gar nichts mehr. Ein Dutzend Safari-Jeeps und Autos stehen wild durcheinander. Zwei Geparden haben eine Antilope gefangen und lassen es sich im Gestrüpp etwa 30 Meter entfernt schmecken. Das beeindruckt offenbar auch abgebrühte Safari-Fans…